Schöne Ostern: Die Geschichte vom Osterhasen


Kurz vor Ostern stellt sich mal wieder die Frage: Woher stammt der Brauch des Osterhasen eigentlich?

Eines können wir sofort beantworten: Es gibt viele und unterschiedliche Geschichten über die Herkunft des Osterhasen. Ein paar von diesen möchten wir euch vorstellen.


Eine sehr bekannte Geschichte zum Osterhasen ist die des missglückten Osterbrotes. Bis heute werden zu Ostern traditionell Osterbrote in Form eines Lammes gebacken. Es heißt, dass sich das Brot einmal im Ofen so verformt haben soll, dass es aussah wie ein Hase.

Der Brauch, dass ein Tier dafür zuständig ist, die Eier zu färben und zu verstecken, reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück: Sowohl Hennen, Füchse und Kuckucke zählten vielerorts zu den Ostersymbolen. Dass sich am Ende der Hase als Ostermotiv durchgesetzte, liegt eventuell daran, dass der Hase ein Zeichen der Fruchtbarkeit ist. Denn nach dem Winter sind die Hasen die ersten Tiere im Frühjahr, die ihre Jungen bekommen. Deswegen gelten sie als Fruchtbarkeitssymbol.


Eine andere Theorie ist die bildhafte Deutung des „Dreihasenbilds": Seit dem 18. Jahrhundert war es als Motiv beim Eier bemalen beliebt. Das Bild ist außerdem in vielen Kirchen zu finden. Abgebildet sind dabei drei Hasen mit insgesamt drei Ohren. Die Hasen sind in Kreisform angeordnet, sodass es so aussieht, als wenn jeder Hase zwei Ohren hätte. Dieses „Dreihasenbild“ symbolisiert die heilige Dreifaltigkeit. Dieses Bild könnte bei der Entstehung des Osterhasen ebenfalls Einfluss gehabt haben.


Ihr seht schon - die Geschichte des Osterhasen ist nicht ganz eindeutig. Aber die Hauptsache ist, dass er dieses Jahr wieder besonders fleißig ist und viele Naschereien versteckt.

Wir wünschen allen eine schöne Osterzeit.


Euer Natur zum Anfassen-Team








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