Von hügelbauenden Ameisen und Heilkräutern am Wegesrand

Die Grundschüler aus Falkenstein freuten sich auf den Projekttag in Oberlauterbach - letzte Woche war es soweit. Die Drittklässler hatten schon im letzten Jahr am "Bienenprojekt" von Natur zum Anfassen teilgenommen und waren überaus gespannt, welche "Naturphänomene" sie im Umweltzentrum erwarteten.

 

Die Mitarbeiter gestalteten den Tag sehr abwechslungsreich: Bei einem Spaziergang im Gelände des Natur- und Umweltzentrum Vogtland erklärte Dr. Uwe Bernhard vom Umweltamt den Schülerinnen und Schülern die besonderen Eigenschaften der Hagebutte. Auch Susanne Weiß und Reginald Fuchs (beide enviaM) sowie der Bürgermeister der Stadt Falkenstein, Marco Siegemund, hörten aufmerksam zu. Interessant fanden sie, dass man den Juckreiz beim Mückenstichen mit Spitzwegerich mildern kann. Die Heilpflanze mit den langen, schmalen Blättern ist am Wegesrand zu finden.

 

Umweltpädagoge Rainer Tschaschke zeigte den Schülern bei der anschließenden Wanderung die hügelbauenden Ameisen und die Reaktion auf einen Eindringling. Wie groß kann ein Ameisenhügel werden, woraus besteht er und wie viele Ameisen leben in diesem? Wo führt die Ameisenstraße hin und welche Duftspur hinterlässt eine Ameise? All diese Fragen wurden beantwortet.

 

Traditionell durfte natürlich auch ein Besuch der Kreativ- und Holzwerkstatt nicht fehlen: Unter fachmännischer Anleitung bauten sich die Kinder ein Vogelhaus und eine Fledermaus für zu Hause. 

 

 

 

 

 

 

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